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Zitat - Henoch wandelte mit Gott

Die Patriarchen

 

Henoch war ein Mann mit scharfem Verstand und umfassendem Wissen, also hochgebildet. Gott zeichnete ihn auch durch besondere Offenbarungen aus. Und doch blieb er einer der demütigsten Menschen, während er in dauernder Gemeinschaft mit dem Himmel lebte und sich das Gefühl für Gottes Größe und Vollkommenheit bewahrte.Ausschnitt aus dem Buch »Die Patriarchen« Aus dem Kapitel 6 - Seite 53

 

Henochs Gemeinschaft mit Gott bekundete sich weder in Verzückung noch in Gesichten, sondern in den Pflichten des Alltags. Er hatte ja in der Welt eine Aufgabe für Gott zu tun. Als Ehemann und Vater, als Freund und Bürger war er im Umgang mit Menschen der standhafte Diener des Herrn.
Er lebte in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, denn »können etwa zwei miteinander wandern, sie seien denn einig untereinander?« Amos 3,3 Und dieser fromme Lebenswandel dauerte 300 Jahre. Viele Christen wären wohl ernster und frömmer, wenn sie wüssten, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hätten, oder dass die Wiederkunft Christi vor der Tür stünde. Aber Henochs Glaube wurde im Laufe der Zeit nur um so stärker und seine Liebe inniger.
Henoch war ein Mann mit scharfem Verstand und umfassendem Wissen, also hochgebildet. Gott zeichnete ihn auch durch besondere Offenbarungen aus. Und doch blieb er einer der demütigsten Menschen, während er in dauernder Gemeinschaft mit dem Himmel lebte und sich das Gefühl für Gottes Größe und Vollkommenheit bewahrte. Je enger die Verbindung mit Gott war, desto stärker empfand er seine Schwachheit und Unvollkommenheit.
Betrübt wegen der überhandnehmenden Bosheit der Gottlosen und aus Sorge, ihr Unglaube könnte seine Ehrfurcht mindern, vermied Henoch den ständigen Umgang mit ihnen. Er verbrachte viel Zeit in der Einsamkeit mit stillen Betrachtungen und Gebet. So wartete er vor dem Herrn und suchte nach einer klaren Erkenntnis Seines Willens. Für ihn war Gebet das Atmen der Seele. Er lebte ganz unter dem himmlischen Einfluss.